Zur deutschen Afghanistanpolitik: Ausbildungsdefizite

“Die in der „Übergangsstrategie in Verantwortung” hervorgehobene Bedeutung der intensivierten Ausbildung afghanischer Sicherheitskräfte durch deutsche Ausbilder spiegelte sich bisher nicht in entsprechenden Taten der Bundesregierung wider. Während die USA mehr als 1 Mrd. US-$ für das Ausbildungsprogramm bereitgestellt hatten, stellte die Bundesrepublik Deutschland nur 12 Mio. € zur Verfügung. Die Ergebnisse der Polizeiausbildungsmission, für die die Bundesrepublik bis 2008 als Führungsnation verantwortlich war, waren so „desaströs”, dass die USA und die EU die Verantwortung 2008 übernahmen, kritisierte General Hans-Christoph Ammon, Kommandeur der KSK-Spezialkräfte. „Wenn 1500 Ausbilder gebraucht und 30 geschickt werden, ist es kein Wunder, dass das nichts wird”, stellte Reinhard Eros (zit. n. Vorsamer 2009), Ausbildungsleiter der deutschen Polizeikräfte fest.”

ZFAS: “Made in Berlin”. Wohin steuert die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik? - Franz-Josef Meiers

Foreign Affairs: What’s in a Name? How to Fight Terrorism - Michael Howard

“This is not a problem of poverty as against wealth, and it is symptomatic of Western materialism to suppose that it is. It is the far more profound and intractable confrontation between a theistic, land- based, and traditional culture, in places little diªerent from the Europe of the Mid- dle Ages, and the secular material values of the Enlightenment. The British and the French, given their imperial experiences, ought to understand these problems. But for most Americans it must be said that Islam remains one vast terra incognita— and one, like those blank areas on medieval maps, inhabited very largely by dragons.”

MacBook Air 13” (mid 2011)

Mit meiner Vermutung für die neuen CPUs lag ich vor gut 4 Monaten nicht ganz richtig - Apple setzt weiterhin auf 17W Prozessoren. Das heißt, es kommen der Core i5-2557 mit 1.7GHz zum Einsatz, sowie der Core i7-2677 mit 1.8GHz. Demzufolge müsste die CPU im Alltagseinsatz doch etwas mehr Strom verbrauchen als die 17W Core 2 Duo Vorgänger im 2010er Air, oder die Southbridge und weitere Zusatzchips genehmigen sich die Differenz die durch den Wegfall des nVidia Chips entstanden ist. Immerhin die Akkulaufzeit bleibt mit angegebenen 7 Stunden die Gleiche.

Wie dem auch sei… Seit Freitag früh habe ich nun mein MacBook Air (mid 2011) - die am Mittwoch erschienenen Modelle kommen in der 13” Ausführung nun standardmäßig mit dem oben genannten 1.7GHz Prozessor, 4GB RAM und wahlweise einer 128GB oder 256GB SSD. Die einzige Konfigurationsoption bleibt das Upgrade auf den Core i7, welches Apple sich wie gewohnt fürstlich entlohnen lässt. Es schlägt mit 100$ bzw. 150€ zu Buche. Listenpreise für die beiden CPUs sind laut Intel 250$ bzw. 317$. Bedenkt man jetzt noch die mit Sicherheit niedrigeren Einkaufspreise bei großen Stückzahlen…

…um den Faden nicht zu verlieren - ich habe mich für den 1.7GHz Prozessor entschieden. Meiner Meinung nach machen nach 3 Jahren 100MHz mehr eh keinen Unterschied, und beim täglichen Gebrauch heute wohl auch nicht. Das Geld stecke ich lieber in eine verlängerte Garantie. Worüber ich mich als Upgrade Option allerdings gefreut hätte, wären 8GB RAM und/oder eine 512GB SSD. Diese Möglichkeiten fehlen leider gänzlich, weshalb es nun das Modell mit 4GB RAM und 256GB SSD geworden ist.

Bis zu besagtem Freitag kam bei mir ein MacBook Pro 13” (mid2010) zum Einsatz. Hauptkriterium für den Umstieg auf ein Air waren für mich die deutliche Gewichtsersparnis und die schlankere Form des Geräts. Ein optisches Laufwerk benötige ich schon länger nicht mehr, weshalb im Pro auch eine Kombination aus HDD und SSD (im Laufwerksschacht) gearbeitet hat. Allerdings hat das Air erst jetzt in seiner 2011er Version das für mich wichtigste Manko ausgemerzt - die Schnittstellen. Fanden wir im 2010er Air für den Datenaustausch nur USB (und einen SD Slot) vor, ist im aktuellen Gerät auch endlich der von Apple Anfang des Jahres eingeführte Thunderbolt Anschluss enthalten (@Teucher erinnert sich hoffentlich noch an meine Vorhersage vor ein, zwei Jahren, dass Apple den Anschluss schnell auf den Markt bringt ;>). Da ich meine externen HDDs per FireWire800 anschließe, hoffe ich natürlich auf einen Adapter. Im schlimmsten Fall müsste ich mir sonst ein Thunderbolt Gehäuse kaufen. Aber das ist alles akzeptabel, solange ich mir kein USB2.0 ans Bein binden muss.

Last but not least an Hardwarespecs: Das 2011er Modell hat jetzt endlich wieder eine Hintergrundbeleuchtete Tastatur. Für mich wäre das Fehlen zwar kein K.O.-Kriterium gewesen, aber mit dabei ist es mir lieber.

Zu der Performance des Airs kann und will ich keine großen Auskünfte mit hinterlegten Benchmarks liefern - nur so viel: Das Gerät ist verdammt fix. Es ist fast so snappy wie ein iPad. Nur eben als richtiger Rechner. Zuklappen, wegstellen - aufklappen, weiterarbeiten. Programme starten quasi sofort. Wie das ganze bei komplett eingerichtetem System aussieht steht auf einem anderen Blatt Papier, aber wer eine SSD im Einsatz hat wird wissen was gemeint ist und die Vorzüge zu schätzen wissen. Drehende Scheiben kommen bei mir nur noch für Backups und als Datengrab in Frage.

Auf dem Air ist Lion vorinstalliert, hierzu ebenfalls nur kurze Infos: Die Gesten funktionieren auf dem Touchpad gewohnt gut. Auch wenn einige, bspw. das Anzeigen des Schreibtischs, etwas umständlich erscheinen. Zum ersten Mal benutze ich jetzt auch Spaces. Das durchwischen mit 3 Fingern geht so gut von der Hand, dass ich mich endlich für die Benutzung von zwei virtuellen Schreibtischen durchringen konnte. Erst jetzt fällt mir auch auf, wie viel ein Notebook dadurch gewinnt. Zwei Sachen muss ich allerdings kritisch zum Touchpad anmerken: 1. Es reagiert komischerweise nicht auf jeden Finger-Tap, bzw. scheint empfindlicher zu sein als mein MacBook Pro und 2. ist der untere Bereich des Touchpads (ca. <1cm) kaum Berührungsempfindlich - die Benutzung sollte also im oberen/mittleren Bereich stattfinden.

So viel von mir. Wenn ihr Fragen habt gerne her damit.

Eine Sache zum Schluss noch - wenn das Gerät richtig arbeiten muss, bspw. bei Flash Videos (gekonnt eingebauter Witz), dreht der Lüfter gut auf. Bei normaler Benutzung ist so gut wie nichts zu vernehmen, den Orkan unter Last wird man aber nur schwer überhören können.

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Ein Nachtrag gleich noch hinterher: Die Tastatur ist klasse. Joshua Topolsky war es glaube ich, der in seinem Review meinte, dass sie nicht so gut wie die der MacBook Pros sei. Meiner Meinung nach ist aber das genaue Gegenteil der Fall. Das haptische Feedback der Tasten gefällt mir beim Air deutlich besser. Genauer beschreiben kann ich den Unterschied nicht…

MacBook Air mid 2011 Refresh

Finally the 13” MacBook Pro got his Core i5/i7 CPU.

While the early 2010 model was equipped with a 25W Core 2 Duo Processor (plus a nVidia MCP89 Chipset) the early 2011 model is build with a 35W Core i5 or Core i7 CPU. That means, now the Chipset and the GPU is on the same PCB as the CPU, the MacBook Air is also able to get a “bigger” CPU. In other words: instead of the 17W Core 2 Duo the Air might get a 25W Core i7. Perhaps an i7-2629M with 2.1GHz or an i7-2649M with 2.3GHz.

Since the CPUs are already on the market, Apple updates the Air hopefully until mid 2011.

(And also adds Thunderbolt!)

2 years ago 1 ♥